Ich habe mich herausgefordert, den ganzen Monat lang zu jeder einzelnen Verabredung immer pünktlich zu sein! Es war spannend, anstrengend aber auch sehr belohnend! Da ich grundsätzlich sehr viel mit meinem Kalender arbeite und meine Termine koordiniere, hatte ich eine sehr gute Grundlage mit der ich an meiner Pünktlichkeit arbeiten konnte.

Ich habe also ständig auf die Uhr geschaut um immer wieder sicher zu gehen, dass ich für den nächsten Termin noch genug Puffer habe, um auf keinen Fall zu spät zu kommen. Das war relativ anstrengend. Doch mit der Zeit wurde es natürlich einfacher pünktlich zu sein. Irgendwann ist man einfach im Flow und wenn man sich die Terminliste nicht zu voll packt, dann kann man auch entspannt von einem Termin in den anderen rutschen ohne sich zu stressen. Aber aller Anfang ist schwer …

Ich habe es tatsächlich fast geschafft, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Einen einzigen Ausrutscher gab es: Da hatte ich morgens früh ein Skype-Meeting und habe es, obwohl ich früh genug aufgestanden bin, eiskalt vergessen! Keine Ahnung was in mich gefahren ist in diesem Moment, aber als ich dann einen Anruf bekam traf mich der Blitz! Aber wie sagt man so schön, Irren ist menschlich.

Ich bin insgesamt glücklich mit dieser Challenge. Es hat mir ein noch schärferes Zeitgefühl gegeben und mir wirklich geholfen, Pünktlichkeit als Priorität zu setzen. Für mich persönlich ist es auch ein wichtiger Schritt was Eigenverantwortlichkeit betrifft. Es kann immer etwas dazwischen kommen. Manchmal zwingen die Umstände jemanden dazu, nicht rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein. Doch völlig egal welches Szenario, es ist meine Verantwortung – mit allen nötigen Maßnahmen – dafür zu sorgen, dass so etwas (nahezu) nicht passiert.

Ein Mensch, der sich nie verspätet wirkt inspirierend auf mich.