Diese CDM hört sich erst einmal ziemlich krass an. Ich habe mir im voraus vorgestellt, wie ich innerhalb eines Monats zur absoluten “Entscheidungs-treff-Maschine” werden würde. Es war schön und hat mir auch geholfen, aber insgesamt musste ich feststellen, dass die CDM nicht spezifisch genug war.

Was gut war:

Besonders in alltäglichen Kleinigkeiten (“Was soll ich essen?” im Restaurant oder “Soll ich ihn jetzt anrufen oder später?”) hat es sicher als genial erwiesen, sich immer sehr schnell zu entscheiden. Ich habe in unbedeutenden Dingen definitiv meine Entscheidungsgeschwindigkeit deutlich erhöht. Du wirst vor eine Entscheidung gestellt, ZACK! Entschieden. Das ist super!

Was nicht so gut war:

“Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung”. Das hat sich wirklich bewahrheitet. Ich habe festgestellt, dass ich sehr sehr oft über Dinge nachdenke die ich aber noch gar nicht entscheiden muss. Wie z.B. was ich morgen koche. Natürlich könnte ich mich im voraus mir selbst gegenüber verpflichten, aber das ist unnötige Arbeit. Bei sehr vielen Dingen habe ich mich einfach entschieden mich nicht zu entscheiden. Und das klappt wunderbar, weil man nicht vor die Entscheidung gestellt ist.

Die CDM eignet sich also super für Entscheidungen, bei denen es entweder oder gibt, müsste daher irgendwie in einen spezifischen Kontext gebracht werden. Das wertvollste aus der CDM war wahrscheinlich die Erkenntnis, dass ich über viele Dinge gar nicht nachdenken brauche bevor sie relevant sind.

Denke nur über die Dinge nacht, die unmittelbar bevorstehen, der Rest kommt wann er kommt.