Orthodoxe Juden haben strenge Regeln. Eine davon ist, von Freitag Abend Sonnenuntergang bis Samstag Abend Sonnenuntergang nichts zu tun. Nachdem Ivanka Trump, die für Ihren Ehemann zum Judentum konvertierte,  in einem Interview sagte, dass sie den stressigen Wahlkampf ihres Vaters ohne Schabbat nicht überstanden hätte, hatte ich Lust dieses Ritual auch für mich zu testen.

Fazit: das ist keine empfehlenswerte CDM. Die Regeln waren nicht genauestens definiert (wie bei den Juden). Das heisst ich gelang konstant in Diskussionen mit mir selber: darf ich am Schabbat eine Email schreiben oder ist das schon Arbeit? Darf ich Sport machen und wenn nein, wo genau fängt Sport an? Darf ich Hausarbeit machen und kochen oder nicht, etc.. All diese Sachen hatte ich  vor Beginn nicht spezifiziert. Also endete mein Schabbat damit, dass ich ständig mit mir diskutierte, was noch ok sei.

Die Essenz der CDM ist es, ohne grosse Mühe eine Gewohnheit zu etablieren. Dies geschieht am besten durch einen täglichen Akt. Ebenso ist es besser, etwas zu tun, als auf etwas spezifisches zu verzichten. Meiner aktuellen Erkenntnislage nach muss eine CDM am besten sein:

  • aktiv (kein Verzicht)
  • zeitliche Kleinigkeit
  • täglich (am besten 2 mal)