ūüôĀ Diesen Monat habe ich CDM-technisch komplett versagt. Nichtsdestotrotz habe ich eine bereichernde Erfahrung gemacht.
‚ÄúMost people just have piss poor habits‚ÄĚ, sagt Dan Pe√Īa in¬†diesem Interview.¬†Er spricht davon, dass er es sich schon vor Jahrzehnten zur Regel gemacht habe, den Arbeitstag erst zu beenden, wenn alle Emails und Briefe beantwortet seien.

Insgesamt bin ich in den ersten Tagen tragisch gescheitert. Daraufhin verlierte ich die CDM aus dem Blick. An einigen Tagen habe ich es dann durchgezogen, an anderen vergessen, an weiteren war ich verwirrt, weil erneut meine Challenge vorab nicht präzise genug definiert worden war. Was wenn sich eine Mail nicht beantworten lässt? Wie organisiere ich meine ausstehenden Antworten, wenn ich sie nicht mehr im Posteingang haben darf? Bedeutet Posteingang alle Nachrichten inkl. Social Media oder ausschließlich physische Post?

Hier sind die Top 3 Fehler, die ich in meiner CDM Gestaltung falsch gemacht habe:

1. Vorbereitung
Am letzten Junitag hatten sich so viele Mails und Briefe angestaut, dass ich am ersten Julitag schon zum scheitern verurteilt war. Die letzten Tage des Vormonats hätte ich an meine kommende Challenge denken und meinen Posteingang darauf vorbereiten sollen.

2. Spezifisch
Die Grauzone war zu gro√ü. Eine konkrete Definition w√§re besser gewesen. Z.B.: alle physischen Briefe m√ľssen am Tag der Ankunft beantwortet und retourniert werden.

3. System
Wäre meine Challenge eine tägliche Joggingtour gewesen, hätte ich mir vorher Laufschuhe besorgt. Zum Anfang des Monats hatte ich kein System etabliert, wie ich meine Pendenzen genau managen könnte. Dieses habe ich aber dann im Laufe des Monats gestaltet.

Durch meine Fehler habe ich gelernt. Meine aktuelle CDM habe ich gut vorbereitet, alle nötigen Utensilien stehen bereit und sie wird exakt so durchgezogen wie mit mir vereinbart. Mehr dazu nächsten Monat.